Hans Konrad Rahn hat im Jahr 1976 den Rahn Musikpreis als Wettbewerb für junge Studentinnen und Studenten der Musikhochschulen und Konservatorien in der Schweiz ins Leben gerufen. In den Anfangsjahren erhielten die Preisträgerinnen und Preisträger die Möglichkeit, als Solisten in der Zürcher Hochschule der Künste sowie später in der Kirche St. Peter aufzutreten.


Der Verein Rahn Kulturfonds wurde von Ana Patricia Rahn Erden, der Tochter von Hans Konrad Rahn, im Jahr 2004 gegründet. Er führt seitdem alle zwei Jahre den Rahn Musikpreis Wettbewerb durch, alternierend für Klavier und Streichinstrumente. Die Gewinnerinnen und Gewinner erhalten Preise in namhafter Höhe und dürfen ihr Talent bei einem solistischen Auftritt im grossen Saal der Tonhalle Zürich zeigen. Dabei werden sie von einem renommierten Orchester begleitet. Das Konzert wird aufgezeichnet und die Solisten erhalten eine professionelle Aufnahme zur Nutzung als Präsentations-CD. Der Rahn Kulturfonds vermittelt den Preisträgerinnen und Preisträgern zudem weitere Auftritte an verschiedenen namhaften Konzertreihen. Für diese Konzertauftritte übernimmt der Rahn Kulturfonds jeweils die Gagen. Neben dem Preisträgerkonzert führt der Rahn Kulturfonds alle zwei Jahre das Rahn Continuo Konzert im kleinen Saal der Tonhalle durch.
 

Der Vorstand des Vereins tagt zweimal im Jahr. Er tätigt Vergabungen an Institutionen, die die Förderung von klassischer und zeitgenössischer Musik zum Ziel haben. Er vergibt Stipendien und stellt herausragenden Studentinnen und Studenten von Schweizer Musikhochschulen und Konservatorien Instrumente als Leihgabe zur Verfügung.
 

Der Rahn Kulturfonds erhält 2% des Cashflows der Rahn AG und wird ausserdem durch Mitgliederbeiträge aus dem Gönnerverein Rahn Kulturfonds unterstützt. Die Rahn AG ist ein Familienunternehmen in dritter Generation.



Hans Konrad Rahn, 1933- 2009, Unternehmer, Gründer Rahn Musikpreis