Veit Hertenstein

Der Bratschist Veit Hertenstein spielt mit „bewundernswerter Präzision, Hingabe und Ausdrucksstärke“ (Augsbuger Allgemeine 2013) sowie mit „Reife, Technik, durchdachter Musikalität und einem Ton wie dunklem Honig“ (The Boston Musical Intelligencer 2013).

Veit Hertenstein war zu Gast beim Marlboro Music Festival, bei der Seiji Ozawa International Music Academy im schweizerischen Rolle, regelmässig beim Viola Space Festival in Tokio, beim Menuhin Festival in Gstaad sowie in den Jahren 2009 und 2010 beim Verbier Festival auf, bei welchem er mit dem “Henri Louis de la Grange”– dem Spezialpreis für Bratschisten – ausgezeichnet wurde. Ferner trat er mehrfach bei den La Folle Journée Festivals in Nantes und Tokio auf. Als Kammermusiker spielte Veit Hertenstein u.a. mit dem Trio Wanderer, den Modigliani und Ysaye Quartetten, mit Brigitte Engerer, Valentin Erben (Alban Berg Quartett) und im Jahr 2010 und 2015 im Rahmen von Benefiztourneen durch Japan im Streichquartett mit Midori.

In den USA trat Veit Hertenstein u.a. in der Merkin Hall in New York sowie im Kennedy Center in Washington D.C. auf, nachdem er mit dem ersten Preis der Young Concert Artists International Auditions 2011 in New York sowie mit acht weiteren Sonderpreisen ausgezeichnet wurde. Er gewann weitere zahlreiche internationale Wettbewerbe. So im Jahr 2009 als erster Bratschist überhaupt den im Jahr 1969 von Sir Yehudi Menuhin gegründete New Talent Competition der European Broadcasting Union, was zu weltweiten Radioübertragungen führte. Im selben Jahr war er zudem Preisträger des ersten Tokyo International Viola Competition. Im Jahr 2007 gewann er als erster Bratschist überhaupt den ersten Preis beim Orpheus-Wettbewerb in Zürich. Beim Schweizer Komponisten Nicolas Bolens wurde ein Bratschenkonzert von Pro Helvetia für ihn in Auftrag gegeben und 2014 in Genf uraufgeführt.

Geboren in Augsburg, begann Veit Hertenstein Geige und Klavier mit fünf Jahren zu lernen. Mit 15 wechselte er auf die Viola. Er studierte bei Nobuko Imai an der Haute Ecole de Musique in Genf, wo er 2009 das Solistendiplom mit Auszeichnung erwarb. Weitere wichtige Impulse erhielt er bei Meisterkursen von György Kurtag, Krzysztof Penderecki, Gabor Takács-Nagy, Yuri Bashmet und Kim Kashkashian.

Seit August 2011 ist Veit Hertenstein Solobratschist beim Sinfonieorchester Basel. Im März 2016 wurde er mit 30 Jahren zum Professor für Viola an die Hochschule für Musik in Detmold berufen.

Gesuch stellen

An den zweimal jährlich stattfindenden Vorstandssitzungen werden die rechtzeitig eingetroffenen Gesuche behandelt.

Termine Vorstandssitzungen 2018:
24.09.2018

Es werden Gesuche um Unterstützungsbeiträge oder Gagenzahlungen berücksichtigt für Projekte von und mit ehemaligen Preisträgerinnen und Preisträgern sowie von Stipendiaten des Rahn Kulturfonds.

Wir bitten Sie, uns für die Sitzung vom 14. Mai 2018 Ihr vollständiges Gesuch bis spätestens 15. April 2018 mit Hilfe des Formulars unterhalb einzureichen.

Bitte als pdf oder zip uploaden, max. 10MB:

Steckbrief & Daten

Veit Hertenstein

Viola

Deutschland

Rahn Musikpreis 2006, 2. Preis Viola

veit-hertenstein.de

Künstlerdatenbank

Alle Künstler, Preisträger und Stipendiate, seit 1976.

Zhixiong Liu

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Salauat Karibayev

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Vasyl Zatsikha

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Irene Sanz Centeno

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Francesco Stefanelli

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Constantin Macherel

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Min Ji Kim

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Manuel Nägeli

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Natanael Ferreira Dos Santos

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Amelia Mirella Maszonska

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Eoin Ducrot

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Sherniyaz Mussakhan

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Georgiana Pletea

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Fabian Ziegler

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Rennosuke Fukuda

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Alfredo Ferre Martínez

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Iago Dominguez Eiras

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Klaudia Baca

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Larisa Baghdasaryan

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Nora Bertogg

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Benedek Horváth

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Chiara Opalio

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Alexandra Sikorskaya

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Miriam Prandi

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Grigory Maximenko

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Rustem Monasypov

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Vanessa Hunt Russell

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Beatriz Blanco

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Simon Wiener

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Witold Moniewski

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Maki Wiederkehr

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Mari Tada

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Asaki Ino

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Ara Lee

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Min Ji Kim

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Nadja Reich

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Charlotte Woronkow

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Nikolay Shugaev

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Wies De Boevé

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Mi Zhou

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Vladyslava Luchenko

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Konstantin Manaev

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Gunta Abele

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Marie Waldmannova

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Malwina Sosnowski

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Christoph Scheffelt

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Giulietta Koch

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Lionel Cottet

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Kamio Mayuko

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Alexander Grytsayenko

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Benjamin Nyffenegger

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Noémie Rufer

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Samuel Alcántara

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Veit Hertenstein

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Xu Luo

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Iryna Krasnovska

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Hanna Holeska

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Josiane Marfurt

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Anna Reszniak

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Eliska Novotna

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